Ein Spiel, das verbindet: Floorball als Chance für junge Menschen in Sambia

Floorball, eine in Europa und Asien weit verbreitete Sportart, gewinnt auch in Afrika zunehmend an Bedeutung. In Ländern wie Kenia, Burkina Faso und der Elfenbeinküste wurden bereits nationale Verbände gegründet, und es finden regelmäßig Turniere wie der Africa Floorball Cup statt.

Neustart mit vielen Impulsen

Am 21.12.2024 fand die Gründungsversammlung des neuen Vereins „Impuls – Sport. Bildung. Integration. e. V.“ in Teltow statt. Mit großer Begeisterung und einem klaren Ziel vor Augen haben die 7 engagierten Mitglieder den Verein ins Leben gerufen, um Sport, Bildung und Integration nicht nur in der Region Potsdam-Mittelmark aktiv zu fördern.

Der Verein verfolgt das Ziel, durch innovative Programme und inklusiv gestaltete Angebote Menschen jeden Alters zu unterstützen und gesellschaftliche Barrieren abzubauen. Der Fokus liegt dabei auf der Verbindung von sportlicher Aktivität, persönlicher Weiterentwicklung und sozialer Teilhabe.

Zu Gast in Warschau

Im Oktober 2024 fand ein inspirierender deutsch-polnischer Jugendaustausch zwischen der JUDOSCHULE Falkensee e.V. und einer Warschauer Partnerschule statt. Unter dem Motto „Gemeinsam aktiv – Sport verbindet“ erlebten Jugendliche beider Länder eine ereignisreiche Woche voller sportlicher, kreativer und interkultureller Highlights. Von Floorball-Workshops über kulturelle Stadttouren bis hin zu künstlerischen Projekten bot das Programm zahlreiche Gelegenheiten für Begegnungen und den Austausch über Grenzen hinweg. Die jungen Teilnehmer:innen zeigten, wie Freundschaft, Teamgeist und gemeinsames Lernen Barrieren überwinden und nachhaltige Verbindungen schaffen können.

Vom Wachsen und Loslassen: Abschied von FloorballBB

Nach 18 Jahren des unermüdlichen Einsatzes nimmt Adrian Mühle, Präsident von FloorballBB, seinen Hut. Sein Abschiedsbrief, betitelt mit „Das Kind ist nun erwachsen geworden“, ist nicht nur ein Rückblick auf fast zwei Jahrzehnte Engagement, sondern auch eine ehrliche Bestandsaufnahme und ein hoffnungsvoller Blick in die Zukunft.

In der letzten Oktoberwoche fand an der 73. Grundschule in Warschau ein internationaler Jugendaustausch zwischen deutschen und polnischen Jugendlichen statt, der durch Sport, Kultur und gemeinsame kreative Aktivitäten geprägt war. Das Projekt wurde von der JUDOSCHULE Falkensee e.V. als deutscher Partner initiiert und organisierte den Austausch gemeinsam mit polnischen Lehrkräften und Betreuern vor Ort. Diese Begegnung, die vom 27. bis zum 31. Oktober 2024 stattfand, brachte Jugendliche aus beiden Ländern zusammen, um sich spielerisch und sportlich kennenzulernen und durch interkulturelles Lernen Barrieren zu überwinden.

Die JUDOSCHULE Falkensee e.V., die sich nicht nur der Förderung von Kampfsport widmet, sondern auch großen Wert auf persönliche Entwicklung und soziale Verantwortung legt, stellte eine Gruppe deutscher Kids-Floorball-Trainer:innen als Projektteilnehmer:innen. Die jungen Trainer:innen aus Berlin und Brandenburg erhielten im Vorfeld spezifische Kurse und entwickelten in Zusammenarbeit mit dem Leitungsteam einen Workshop, der den Austausch mit den polnischen Jugendlichen intensivieren sollte. Unterstützt durch das Leitungsteam übernahmen sie dabei die Verantwortung, Übungen und Integrationsspiele vorzubereiten und diese aktiv mitzugestalten.

Direkt nach ihrer Ankunft in Warschau wurden die deutschen Teilnehmer am Warschauer Ostbahnhof herzlich empfangen und zum HIT-Hotel begleitet, wo sie während des Austauschs im Stadtteil Praga Północ untergebracht waren. Nach der Ankunft und einem ersten gemeinsamen Abendessen mit ihren polnischen Altersgenossen begann das Programm mit einer Einführungsveranstaltung an der 73. Grundschule, bei der sich die Jugendlichen durch eine Reihe von spielerischen Aktivitäten kennenlernten. Jedes Mitglied der deutschen Gruppe erhielt ein persönliches „Austauschbuch“, in dem Eindrücke, Gedanken und Erinnerungen an die Begegnung festgehalten wurden. Das „Austauschbuch“ begleitete die Jugendlichen während der gesamten Projektdauer und wurde regelmäßig genutzt, um Erfahrungen zu dokumentieren und die Erlebnisse zu reflektieren.

Am darauffolgenden Morgen trafen sich alle Teilnehmer in der Schule, um gemeinsam eine Stadttour durch Warschau zu unternehmen. Die deutschsprachige Führerin vermittelte den Jugendlichen erste Einblicke in die Geschichte Warschaus und zeigte ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, darunter das Nationalstadion, dessen Aussicht einen faszinierenden Blick über die Stadt bot. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der historischen Altstadt besuchten die Jugendlichen das Wedel-Schokoladenmuseum, wo sie im Rahmen eines Workshops in die Kunst der Schokoladenherstellung eingeführt wurden. Der Nachmittag und Abend standen im Zeichen von Freizeit und gemeinsamen Abendessen, das den Jugendlichen Gelegenheit bot, sich in entspannter Atmosphäre weiter auszutauschen.

Die Gastgeber aus Warschau hatte als sportlich orientierte Schule großen Wert auf Bewegung und spielerische Integration gelegt. Der Austausch umfasste daher mehrere Floorball-Workshops, die von den deutschen Jugendlichen im Vorfeld teilweise mitgestaltet und vor Ort durchgeführt wurden. Die deutschen Teilnehmer hatten bereits vor ihrer Reise verschiedene Übungen und „Icebreaker“-Spiele entwickelt, die jüngeren Kindern der polnischen Partnerschule auf spielerische Weise den Floorballsport nahebringen sollten. In Warschau selbst fungierten polnische Jugendliche als Partner bei den Übungen, um als Übersetzer für die deutschen Anweisungen zu dienen. Dadurch konnte die anfängliche Sprachbarriere überwunden werden, und die Jugendlichen lernten, gemeinsam Verantwortung für den Ablauf der Übungen zu übernehmen.

Parallel dazu fanden künstlerische Aktivitäten wie die Gestaltung des Schulnewsletters „Batorynka“ und ein Siebdruck-Workshop statt. Der Newsletter wurde in gemischten Teams aus deutschen und polnischen Jugendlichen gestaltet und enthielt Berichte über die Erlebnisse der Teilnehmer während des Austauschs. Die künstlerische Arbeit förderte nicht nur die Kreativität der Jugendlichen, sondern auch den Austausch über kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Im Siebdruck-Workshop hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, eigene Designs zu entwerfen und auf T-Shirts zu drucken – ein kreativer Prozess, der ebenfalls den interkulturellen Austausch stärkte.

Das Programm wurde durch sportliche Aktivitäten wie Bowling und ein gemeinsames Turnier mit den polnischen Jugendlichen weiter bereichert. Ein Höhepunkt des Aufenthalts war das Treffen mit der Bürgermeisterin des Stadtteils Praga Północ, die die Jugendlichen im Rathaus empfing und ihnen die Geschichte des Stadtteils näherbrachte. Der Nachmittag und Abend wurden oft für Freizeit und Erholung genutzt, darunter ein Besuch im Schwimmbad „Prawy Brzeg“, bei dem die Jugendlichen in gemischten Teams Zeit miteinander verbrachten und sich weiter austauschen konnten.

Am letzten Tag wurde ein Floorball-Turnier veranstaltet, bei dem die Jugendlichen in Teams gegeneinander antraten. Hierbei ging es nicht nur um sportlichen Erfolg, sondern vor allem um Teamgeist und die Freude an der gemeinsamen Aktivität. Die JUDOSCHULE Falkensee e.V. legte bei der Auswahl und Vorbereitung der Aktivitäten großen Wert darauf, dass die Jugendlichen Verantwortung für den Ablauf des Programms übernahmen und durch ihre aktive Beteiligung die Atmosphäre des Austauschs prägten.

Das Projekt endete mit einer Abschiedszeremonie, bei der kleine Geschenke ausgetauscht und die besonderen Momente der vergangenen Tage reflektiert wurden. Ein Highlight dabei waren die Postkarten, die zum einen von deutscher Seite aus Berlin und von polnischer Seite aus Warschau überreicht wurden. Eine gelungene Erinnerung mit persönlichem Gruß der Kinder. In kleinen Gruppen hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, ihre persönlichen Eindrücke auszutauschen und sich über das Erlebte auszutauschen. Das Projekt, das durch die Initiative der JUDOSCHULE Falkensee e.V. ins Leben gerufen wurde, zeigte eindrucksvoll, wie sich durch gemeinsames Erleben und Lernen kulturelle Barrieren überwinden lassen und nachhaltige Freundschaften entstehen können. Die positiven Rückmeldungen der Teilnehmer bestätigten den Erfolg des Projekts, das als Grundlage für weitere Begegnungen und eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Jugendlichen aus Deutschland und Polen dienen soll.